Flying Laptop
Projektleitung, Professur Satellitentechnik

Prof. Dr.-Ing. Sabine Klinkner

Sekretariat
Prof. Klinkner

Annegret Möller


Institut für Raumfahrtsysteme
Pfaffenwaldring 29
70569 Stuttgart


 

 
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Optiklabor

Ein mit schwarzen Vorhängen abgetrennter Bereich des Integrationsraumes dient der Charakterisierung und Kalibrierung der Kamerasysteme. Auch die Wände, Deckenplatten und Möbel in diesem Bereich sind zur Unterdrückung von Reflexionen schwarz gestrichen. Die Messvorrichtungen im Raum ermöglichen es die optischen Eigenschaften der Kameras von Flying Laptop zu bestimmen um sie zu kalibrieren. Die Kalibrierung von Kameras lässt sich in drei Bereiche unterteilen:

  • Radiometrische Kalibrierung,
  • Spektrale Kalibrierung,
  • Geometrische Kalibrierung.

Bei der radiometrischen Kalibrierung soll die Empfindlichkeit jedes Pixel des Sensors bestimmt werden. Damit ist es möglich die Signalwerte des CCDs in strahlungsphysikalische Größen umzurechnen. Im Labor wird dazu als Lichtquelle mit bekannter Strahldichte und spektraler Verteilung eine Ulbrichtkugel mit 500 mm Durchmesser verwendet.

 

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Ziel der spektralen Kalibrierung ist die Untersuchung des Sensorverhaltens gegenüber Licht mit bestimmter Wellenlänge, da sowohl der CCD-Sensor, als auch die Optiken wellenlängenabhängige Eigenschaften besitzen. Dazu besteht der Messplatz im Labor aus einer Quartz-Wolfram-Halogenlampe als Lichtquelle, einem Monochromator zum Herausfiltern eines schmalen Wellenlängenbereiches aus dem breitbandigem Spektrum der Lichtquellen, sowie einem Linsensystem zur Verringerung und Aufweitung der Lichtstrahlen.

 

Messvorrichtung zur spektralen Kalibration

 

Der Hauptzweck der geometrischen Kalibrierung ist es die Verzeichnung der Kamera zu bestimmen, um diese beim post processing heraus zu rechnen.