OSIRIS

Das Optical HighSpeed Infrared Link System auf Flying Laptop (OSIRIS-FLP) ist ein vom Institut für Kommunikation und Navigation des DLR in Oberpfaffenhofen entwickelter Technologiedemonstrator. Ziel ist es, die Einsetzbarkeit eines kostengünstigen optischen Terminals mit geringer technischer Komplexität unter Beweis zu stellen und für zukünftige Kleinsatellitenmissionen verfügbar zu machen.

Das Instrument besteht aus zwei optischen Transmitter Einheiten, die in ein gemeinsames Gehäuse integriert sind. Jede Einheit ist mittels Glasfasern mit einem externen Kollimator verbunden. Diese werden auf der optischen Bank des Satelliten angebracht, um eine ideale Ausrichtung zu den Nutzlasten und der z-Achse des Satelliten zu gewährleisten. Die von den Transmittern benötigten Versorgungsspannungen werden in einer separaten Box generiert.

Die beiden Transmitter benutzen unterschiedliche Technologien. Einer basiert auf einer Hochleistungs-Laser-Diode (engl. HPLD) während der andere ein Laser Modul und einen Erbium dotierten Faserverstärker (engl. EDFA) vereint. Beide Übertragungseinheiten arbeiten bei einer Wellenlänge von 1550 nm und benutzen eine Amplitudenumtastung nach dem On-Off-Keying Prinzip zur Modulation. OSIRIS hat eine Maximale Leistungsaufnahme von 25 W und eine Masse von 1,5 kg. Die Maximale Übertragungsrate aus dem Orbit wird 80 Mbit/s betragen.

Das Bild unterhalb zeigt das OSIRIS Flugmodell.

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Das Signal wird durch die optische Bodenstation des Institut für Kommunikation und Navigation in Oberpfaffenhofen (OGS-OP, siehe unten) und durch deren transportable optische Bodenstation (TOGS) empfangen.